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Opera Essentials: Tannhäuser

5 things you need to know about Wagner’s potent early opera.

By Kate Hopkins (Content Producer (Opera and Music))

15 April 2016 at 11.40am | 8 Comments

The story begins…

The musician Heinrich Tannhäuser leaves his home in the Wartburg to become the consort of the goddess Venus. Growing tired of her hedonistic realm, he decides to return to his old life and his former beloved, Elisabeth. But if Elisabeth and his comrades learn where he has been, will they ever forgive him?

From cautionary tale to drama of redemption

Wagner based the story of Tannhäuser on the 16th-century poem Das Lied von dem Danheüser, and its satirical adaptation by Heinrich Heine. As so often, Wagner substantially altered the story for his operatic adaptation, in this case by adding the characters of the loyal and long-suffering Wolfram (based on a real German poet), and Elisabeth, who saves Tannhäuser through her unselfish love.

Introspective arias and grand choruses

Tannhäuser contains some of Wagner’s greatest and most emotionally powerful arias, including Elisabeth’s radiant ‘Dich, teure Halle’ and her heartbroken prayer ‘Allmächt’ge Jungfrau’, Tannhäuser’s plea for release from Venus ‘Dir töne Lob!’ and Wolfram’s ardent ‘O du, mein holder Abendstern’. The opera also contains some of Wagner’s most brilliant writing for chorus, such as the regal ‘Freudig begrüssen wir die edle Halle’ that opens the Act II singing contest, and Act III’s radiant finale.

Hedonism or austerity?

Tim Albery’s production highlights the dilemma of Tannhäuser, caught between two contrasting worlds, both of which have their delights and their dangers. The hedonistic, sensual atmosphere of the Venusberg has its sinister side (shown in the Act I ballet), while the Wartburg is austere and war-torn, the Hall of Song a ruin of a once-splendid building, where the Landgraf's men patrol with guns. Tannhäuser struggles to belong in either society.

From Dresden to Paris – and on

The premiere of Tannhäuser took place at the Dresden Court Opera on 19 October 1845. Further performances followed throughout Germany in the 1850s. Wagner rewrote the opera for Paris in 1861, adding a ballet (and breaking Parisian tradition by having it in Act I), enlarging the Venusberg scene and cutting Walther’s Act II aria. A third version, for Vienna (the version performed by The Royal Opera) had its first performance in 1875. Wagner was planning further revisions at the time of his death in 1883.

Tannhäuser runs 26 April–15 May 2016. Tickets are still available.

The production is staged with generous philanthropic support from Dr and Mrs Michael West, Simon and Virginia Robertson, Maggie Copus, Peter and Fiona Espenhahn, Malcolm Herring, The Metherell family, the Tannhäuser Production Syndicate and the Wagner Circle.

By Kate Hopkins (Content Producer (Opera and Music))

15 April 2016 at 11.40am

This article has been categorised Opera and tagged by Tim Albery, Das Lied von dem Danheüser, essentials, Heinrich Heine, history, Opera Essentials, Production, Richard Wagner, tannhäuser, Tim Albery

This article has 8 comments

  1. Patrick Weldon responded on 24 April 2016 at 12:46pm Reply

    A brief description of how the Vienna version differs from Dresden and Paris would be useful.

    • Rachel Beaumont (Product Manager) responded on 25 April 2016 at 1:29pm

      Hi Patrick,

      There's more detail about the different versions of the piece in The Royal Opera’s programme for Tannhäuser, available to buy during performances, both in Christopher Wintle's note on the edition on p.39 and in Mark Berry's article about the history of the opera on p.19.

      All best,
      Rachel

  2. Wilfred Beckerman responded on 24 April 2016 at 1:27pm Reply

    Would be helpful to say which version is being performed; the 1845 version or the Paris 1861 version.

    • Rachel Beaumont (Product Manager) responded on 25 April 2016 at 12:09pm

      Hi Wilfred,

      Thanks for your comment. The final point mentions that The Royal Opera performs the 1875 Vienna version.

      All best,
      Rachel

  3. Wilfred Beckerman responded on 24 April 2016 at 1:33pm Reply

    1. Would be helpful to say which version is being performed; the 1845 version or the Paris 1861 version. 2. the other ROH blurb about this performance says that 'none of the cast, particularly the title character, were up to the score’s singular demands', which is ungrammatical, of course.3. It also refers to the first Paris version is being an 1869 version, which is, of course, incorrect.

    • Rachel Beaumont (Product Manager) responded on 25 April 2016 at 12:09pm

      Hi Wilfred,

      Thanks for spotting this error on the production page, which has now been corrected.

      All best,
      Rachel

  4. I don't have this explanation in english, but me be, this is helpful:
    http://www.haenchen.net/veroeffentlichungen/texte/?user_haenchendatabase_pi14%5Btype%5D=1&user_haenchendatabase_pi14%5Buid%5D=93&cHash=25ca318dcd28708666872907863f37eb

    „Ich bin der Welt noch einen Tannhäuser schuldig“
    Zur Wiedererstaufführung der Wiener Fassung von 1875 in Amsterdam 2010 und Toulouse 2012, London 2016

    Bei der Entscheidung, welche der zahlreichen Fassungen für eine Aufführung in Frage kommen, ist in erster Linie natürlich den wirklichen Intentionen des Komponisten nachzuspüren. Und schnell kommt man beim Studium der verschiedenen Fassungen zu der Einsicht, dass Wagners umfangreiche Änderungen vielfach nicht aus künstlerischen Erwägungen, sondern aus ganz einfachen theaterpraktischen Erfahrungen heraus stattfanden, und diese wiederum muss man sorgfältig von den wohlerwogenen künstlerischen Einsichten unterscheiden, die im sehr langen Schaffensprozess von über 30 Jahren der Entstehung die verschiedenen Fassungen unterscheiden. Für Dresden wurde beispielsweise sogar das Englischhorn-Solo des Hirten drastisch gekürzt, da der Dresdner Heldentenor Tichatschek „sowieso nicht wisse, wie er sich während der ganzen Zeit benehmen sollte“. Oder aus stimmlichen Gründen des gleichen Tenors wurden große Teile des zweiten Finales gestrichen, wo Wagner aber dazu sagt: „das erkläre ich nun: keine Aufführung des Tannhäuser entspricht meiner Absicht, sobald diese Stelle weggelassen werden muß! ... sollte mir eine Vorstellung dieser Oper einst ganz genügen, so müsste der Sänger des Tannhäuser auch diese Stelle so vortragen, dass sie – nicht als Länge erschiene.-“ An anderer Stelle fügte er „Stütztöne“ ein, um Solisten und Chor die Intonation zu erleichtern, reduzierte Orchesterbesetzungen für kleinere Häuser und schrieb schwierige Chöre um - alles Änderungen, die Wagner machte, um Aufführungen überhaupt zu ermöglichen. Er wusste aber, dass dies keine Verbesserungen seines Werkes waren. Alle diese Fassungen können also nicht das Ziel einer heutigen Aufführung sein, die Wagners hohen Ansprüchen genügen kann.
    Ein Gesamt-Manuskript der ersten Fassungen für die Dresdner Uraufführung am 19. Oktober 1845 gibt es nicht, da Wagners Partiturreinschrift als lithographischer Umdruck verwendet wurde. In seiner Hand schrieb er auf eine Art Blaupapier, welches dann mit Säure getränkt auf den Druck-Stein geätzt wurde. Somit ist der Erstdruck ein getreues Abbild der ersten Dresden-Fassung von 1845. Danach werden weitere 4 Dresdner Fassungen gezählt, die Veränderungen an der gedruckten Partitur vornehmen (1847, 1852, 1853, 1860). Da Wagner aber ab 1849 im Exil lebte, konnte er keinen direkten Einfluss auf die Tannhäuser-Aufführungen in Dresden und ganz Deutschland nehmen. Es sind also im Wesentlichen Briefzeugnisse an Dresdner Freunde oder Kollegen, die in den Aufführungsmaterialien Änderungen anbringen sollten. In einer Broschüre gab er Aufführungsanweisungen musikalischer und szenischer Art, in denen er auch einige Striche autorisierte, die er aber für Opernhäuser, denen er die gute Ausführung zutraute, gleich widerrief. Neben den zahlreichen Briefen sind fünf autographe Änderungen zu den Dresdner Fassungen erhalten. Weitere einundzwanzig autographe Änderungspartitur-Teile gibt es zu den späteren Änderungen für Paris, München und Wien.

    1861 sah Wagner für die Aufführung in Paris – inzwischen hatte er bereits Tristan und Isolde komponiert – eine Chance, das Werk grundlegend umzuarbeiten. Wagner tritt in das zweite Stadium der Arbeit am Werk ein und nutzt seine neue, im Tristan zur Vollendung gebrachte Tonsprache, um die beiden Welten, zwischen denen sich Tannhäuser bewegt, musikalisch grundsätzlich voneinander abzusetzen. Die in ihren Regeln starre Welt der Wartburggesellschaft, die ihre musikalische Grundlagen der italienischen Oper, den Werken C.M. von Webers und L. v. Beethovens (bis hin zum Zitat aus Fidelio „Töt erst sein Weib“, was im Tannhäuser Elisabeths „Haltet ein“ wird) zu verdanken hat, steht auf der anderen Seite die im wahrsten Sinne bis dahin unerhörte chromatisch-sinnliche Welt der Venus entgegen, welche im Gegensatz zu der ursprünglichen Musik, die teilweise noch rezitativische Züge hatte, jetzt vollständig durchkomponiert ist.

    Wagner ließ sich das Libretto übersetzen und veränderte entsprechend des Textes die Rhythmen für die Gesangslinien. Das für den 2. Akt in Paris unabdingbar geforderte und von ihm neu komponierte Ballett verlegte er auf den Anfang der Venus-Szene und dürfte damit einen der größten Theater-Skandale in Paris provoziert haben. Sofort nach diesem Skandal begann er die Pariser Fassung wieder für weitere Aufführungen in Paris umzuarbeiten, um vor allem die Passagen, die die ungewollte Heiterkeit des Publikums hervorgerufen hatten, zu beseitigen. Änderungen, die Wagner wiederum nicht als Verbesserung ansah. Eine der Änderungen war auch der Wegfall der Walther-Strophe im Sängerkrieg. Mit der Figur des Walther von der Vogelweide hatte er schon früher Schwierigkeiten, weil ein geeigneter Sänger offensichtlich schwer zu finden war und so gibt es Fassungen in verschiedenen Tonarten und Fassungen, wo das Lied wieder gestrichen war. Für Paris schrieb er aber auch in verbliebenen Teilen der ursprünglichen Fassung von Dresden weit schwerere Orchesterübergänge, die bis heute zum Heikelsten für Streichorchester gehören: „z.B. habe ich eine sehr matte Passage der Violinen bei Tannhäusers Aufbruch am Schlusse des zweiten Aktes durch eine neue ersetzt, die sehr schwer ist, mir aber einzig genügt. Meinem hiesigen (Pariser, H.H.) Orchester kann ich aber alles bieten: es ist das erste der Welt.“ Und „In der Musik kann ich eher verbessern. Hier und da gebe ich namentlich dem Orchester ausdrucksvollere und reichere Passagen. Nur die Scene mit Venus will ich ganz umarbeiten“. Wagner sah also seine erste Pariser Bearbeitung im Gegensatz zu Konzessionen an die Aufführungsmöglichkeiten an deutschen Häusern als deutliche Verbesserung der Komposition an.

    In einer dritten Phase schließlich wollte Wagner die in Paris hinzugewonnene musikalische Spannung und mehr ausgearbeiteten Details wieder für die deutschen Häuser erschließen. Dies geschah zunächst durch die Rückübersetzung und Rückänderungen der Gesangsstimmen vom französischen Duktus in den deutschen.
    Zunächst wurde eine Aufführung in München für 1867 vorbereitet. Da Wagner aber bei der Produktion nicht anwesend sein konnte und zahlreiche Änderungen von Hans Bülow willkürlich und ohne Autorisation des Komponisten waren, kann die Fassung nicht als eine echte Version Wagners betrachtet werden. Erst in der von Wagner selbst inszenierten Aufführung in Wien 1875 (Dirigent Hans Richter) konnte Wagner alle von ihm als Verbesserung gesehene Teile zusammenfügen. Eine entsprechende Partitur wurde aber nicht gedruckt und so verbreitete sich diese letzte Fassung Wagners nicht. Erst im Jahre 2003 wurde die Wiener Fassung erstmalig komplett als Partitur in der neuen Gesamt-Ausgabe veröffentlicht. Der Verlag Schott stellte für die Amsterdamer Aufführung auf eindringlichen Wunsch des Autors ein neues Orchestermaterial her, welches dieses wiederum korrigiert und eingerichtet hat. Ebenso wurden in hervorragender Zusammenarbeit mit dem Herausgeber der neuen Partitur Dr. Peter Jost eine ganze Anzahl von mir entdeckter Druckfehler geklärt.

    Zusätzlich zu dieser Fassung haben wir in Übereinstimmung mit Wagners ursprünglichem Wunsch auch das Lied des Walther wieder in den Sängerkrieg integriert und damit wird diese Szene auch wieder dem ursprünglichen Titel Wagners Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg gerecht. Wagners letzte Fassung bietet durch die großen Möglichkeiten in Wien auch die Version mit der größten Orchesterbesetzung. So kommen zu dem Hauptorchester zwei unterschiedlich positionierte große „Venusberg-Orchester“, zusätzliches Schlagzeug, 12 Hörner der Jagdgesellschaft, die 12 Trompeten der Gäste auf der Wartburg, die Vervierfachung der Harfen, die Hirtenschalmei und Posaunen und weitere Harfen auf der Bühne sowie verschiedene Glocken: insgesamt die größte von Wagner überhaupt vorgeschriebene Orchesterbesetzung mit 145 Musikern. Felix Mottl überlieferte von dieser Aufführung wie auch beim Ring wieder getreu die über die Partitur hinausgehenden Proben-Bemerkungen Wagners, die bei uns selbstverständlich Berücksichtigung finden.
    Aber auch das war noch nicht Wagners letzte Idee zu diesem Stück. Er beharrte:
    „Ich bin der Welt noch einen Tannhäuser schuldig“

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